Passermarke Grafische Figur, mit der die Passgenauigkeit der einzelnen Farben im Zusammendruck überwacht werden kann. Zumeist besteht diese Marke aus einem Kreis und einem Kreuz aus dünnen Linien, ähnlich einem Zielkreuz. Die Passermarke wird in jeder einzelnen Farbe (CMYK, ggf. Sonderfarben) exakt an der gleichen Stelle positioniert. Während des Druckens werden immer wieder Druckbogen mit einer Lupe (Fadenzähler), inzwischen auch elektronisch durch optische Abtastung, kontrolliert. Dies ist notwendig, um den sog. Fehlpasser, das ungenaue Übereinanderdrucken einzelner Druckfarben, zu vermeiden. Fehlpasser führen zu Unschärfen in Bild- und Schriftdarstellung sowie u.U. zu Farbabweichungen.
On demand Ungenau definierter Begriffszusatz, der darauf hinweisen soll, dass eine Dienstleistung, eine Ware oder ähnliches im Moment der Nachfrage/Anforderung oder sehr zeitnah erbracht, geliefert, produziert, abgespielt o. Ä. wird. On demand-Systeme und -Prozesse müssen also flexibel sein, häufig Echtzeitforderungen erfüllen und vollen Zugriff auf die zur Leistungserbringung nötigen Ressourcen haben. Sie sind daher im Normalfall leistungsfähiger und höher integriert als entsprechende gewöhnliche Systeme, die ein vergleichbares Endprodukt (jedoch nicht sofort) erbringen.
Internet (Web)
Weltweites Netzwerk voneinander unabhängiger Netzwerke. Es dient der Kommunikation und dem Austausch von Informationen. Jeder Rechner eines Netzwerkes kann dabei prinzipiell mit jedem anderen Rechner kommunizieren. Die Kommunikation der einzelnen Rechner erfolgt über definierte Protokolle zum Datenaustausch.
PDF (Portable Document Format)
Plattformübergreifendes Dateiformat für druckbare Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwickelt wurde und seit 1993 genutzt wird.
Ein häufig verwendetes Programm zur Erzeugung von PDF ist Adobe Acrobat Distiller, der aus PostScript-Dateien PDF erstellt.
Die mediaface erstellt PDFs in den relevanten Produkten gewöhnlich über den eigenen Print-Server.
Marketing Unternehmensführung aus der Sicht des Kunden, bietet einer Organisation einen systematischen Ansatz, um ihre Entscheidungen markt- und kundenorientiert treffen zu können, Funktion der Betriebswirtschaft mit Stabscharakter, ugsp. eingeschränkt auf werbliche oder verkäuferische Tätigkeiten.
IP (Internet Protocol)
Ein in Computernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll. Es ist eine (bzw. die) Implementierung der Internet-Schicht des TCP/IP-Modells bzw. der Vermittlungs-Schicht des OSI-Modells.
IP bildet die erste vom Übertragungsmedium unabhängige Schicht der Internet-Protokoll-Familie. Das bedeutet, dass mittels IP-Adresse und Subnetzmaske (subnet mask) Computer innerhalb eines Netzwerkes in logische Einheiten, so genannte Subnetze, gruppiert werden können. Auf dieser Basis ist es möglich, Computer in größeren Netzwerken zu adressieren und Verbindungen zu ihnen aufzubauen, da logische Adressierung die Grundlage für Routing (Wegewahl und Weiterleitung von Netzwerk-Paketen) ist. Das Internet Protocol stellt die Grundlage des Internets dar.
Java Objektorientierte Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Sun Microsystems. Sie ist eine Komponente der Java-Technologie.
Javaprogramme werden in plattformunabhängigen Bytecode übersetzt (compiliert). Dieser wird in einer speziellen Umgebung, der Java-Laufzeitumgebung oder Java-Plattform, ausgeführt, deren wichtigster Bestandteil die Java Virtual Machine ist. Um ein existierendes Javaprogramm auf einer weiteren Plattform laufen zu lassen ist es also nur notwendig, dass dort eine Java-Laufzeitumgebung vorhanden ist. Dieses Ideal wird von Sun "write once - run everywhere" genannt. Anders als bei Sprachen wie C/C++ wird die Portierung also nicht von den Programmierern eines Programms, sondern von denen der Java-Laufzeitumgebung übernommen.
Schön- und Widerdruck Schöndruck: der erste Druck auf einen beidseitig zu bedruckenden Druckbogen. Schön und Widerdruck zusammen genannt, der Schöndruck ist, wie der Namen schon sagt, etwas schöner, da beim zweiten Druckgang die Qualität leidet.
Widerdruck:
Druck der Rückseite eines Druckbogens. Der erste Druck auf dem Bogen heißt Schöndruck.
Paginierung (Seitennummerierung)
Im Buchdruckwesen das Versehen der Seiten eines Buches mit Seitenzahlen.
Aus Gründen der Ästhetik werden die Zahlen auf bestimmten Seiten, wie dem Inhaltsverzeichnis, Titel, Beginn neuer Kapitel oder Hauptabschnitte oder der Bibliographie weggelassen. Weiterhin ist dies in der Belletristik auf der letzten und deshalb meist nicht vollständig mit Text gefüllten Seite des Buches üblich. Auf Vakatseiten, also leeren Seiten, wird die Seitennummer durchwegs weggelassen.
Die P.kann auch manuell für Loseblattsammlungen, (z. B. Akten), Laborbücher, Schulhefte etc. erfolgen. Das manuelle Paginieren wird durch einen Paginierstempel erleichtert.
Browser Computerprogramm zur Betrachtung von Webseiten, ermöglicht Navigation durch das World Wide Web.
ERP (Enterprise-Resource-Planning)
Die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (wie z.B. Kapital, Betriebsmittel, Personal, ...) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzuplanen. Der ERP-Prozess wird in Unternehmen heute häufig durch mehr oder minder komplexe ERP-Systeme, d.h. Software unterstützt.
Schriftarten Im Regelfall können nur einige wenige Schriften in Browsern dargestellt werden. Das sind üblicherweise die, die alle User als kleinsten gemeinsamen Nenner auf Ihren Rechnern haben - die ARIAL, als serifenlose Schrift als Verwandte der HELVETICA, VERDANA als Alternative dazu und TIMES als Serifenschrift.
Außerdem findet sich die COURIER und eine Symbolschrift, SYMBOL oder auch WINGDINGS.
Farbmanagement Mit Farbmanagement (engl. color management) soll erreicht werden, dass eine Vorlage, die mit irgendeinem Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird.
Anschnitt Der über den Seitenrand hinausragende Teil eines Layouts, der zwar gedruckt, später aber von der Druckerei abgeschnitten wird.
RAL (Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen)
Normung für verschiedene Farben, wie sie im Maschinenbau oder in der Bautechnik verwendet werden; das Akronym stand ursprünglich für Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen. Heute hat das RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. unter anderem die Aufgabe, diese Tradition fortzusetzen und neuere Entwicklungen auf dem Gebiet der Farb-Normung umzusetzen.
Papierformat Die Standardgrößen für Papierformate (siehe Papier) in Deutschland sind die vom Deutschen Institut für Normung 1922 in der Norm DIN 476 festgelegten Formate. Entwickelt wurde der Standard vom Berliner Ingenieur Dr. Walter Porstmann und ähnelt den in Vergessenheit geratenen Entwürfen aus der Zeit der Französischen Revolution.
Die deutsche Norm diente als Grundlage für das internationale Äquivalent ISO 216, das wiederum in fast allen Ländern adaptiert worden ist. Unterschiede gibt es meist nur in den erlaubten Toleranzen. Parallel existieren, etwa in den USA und Kanada, auch traditionelle, meist weniger systematisch und praktisch aufgebaute Systeme.
Index alphabetisches Verzeichnis von Schlüsselbegriffen (Namens- und Sachbezeichnungen) mit dem Verweis auf Seitenzahlen in einem Buch/Katalog
Register Lineare Anordnung von Bezeichnungen oder Begriffen und Verweisen auf (Text-)Stellen, in denen diese Begriffe verwendet oder definiert werden. Ein einfaches Beispiel für ein Register ist das Telefonbuch.
SEO (Search engine optimization, Suchmaschinenoptimierung)
Methoden, die dazu dienen, Webseiten bei betreffenden Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen.
bezeichnet auch die Tätigkeit von Firmen und Beratern, die anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und für Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web zu sorgen. Oberbegriffe sind neben anderen Internet-Marketing, Online-Marketing und Webpromotion.
Software (Definition)
alle nichtphysischen Funktionsbestandteile eines Computers, vor allem Computerprogramme und die zur Verwendung mit Computerprogrammen bestimmten Daten.
Software wird häufig in Gegensatz zu Hardware benutzt, die den physischen Träger bezeichnet, auf dem Software existiert und funktioniert und allein mit Hilfe dessen sie ihre Funktion erfüllen kann.
In diesem Sinne wurde der Begriff erstmalig 1958 von John W. Tukey benutzt. Umgangssprachlich wird "Software" oft auch ausschließlich für "aktive" Daten, also ausführbare Computerprogramme gebraucht, "passive" Daten fallen dabei weg.
EDI (Electronic Data Interchange)
Sammelbegriff aller elektronischen Verfahren zum asynchronen und vollautomatischen Versand von strukturierten Nachrichten zwischen Anwendungssystemen unterschiedlicher Institutionen.
\.NET (DOT NET)
Implementierung des Common-Language-Infrastructure-Standards für Windows durch den Softwarehersteller Microsoft, entsteht neben einer virtuellen Laufzeitumgebung aus einem Framework von Klassenbibliotheken (API) und aus angeschlossenen Diensten, die gemeinsam eine Basis für Eigenentwicklungen bieten.
Anwendungsprogramme für .NET liegen nicht in Maschinencode, sondern in einem Zwischencode vor und benötigen die .NET-Laufzeitumgebung, ähnlich wie etwa Java-Programme eine Java Runtime Environment benötigen.
API (Application Programming Interface)
Programmierschnittstelle, die von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz zu einer Binärschnittstelle (ABI) definiert eine API nur die Verwendung der Schnittstellen auf Quelltextebene.
WAN (Wide Area Network)
Computernetz, das sich im Gegensatz zu LANs oder MANs über einen sehr großen geografischen Bereich erstreckt. Die Anzahl der angeschlossenen Rechner ist auf keine bestimmte Zahl begrenzt. WANs erstrecken sich über Länder oder sogar Kontinente. WANs werden benutzt, um verschiedene LANs, aber auch einzelne Computer miteinander zu verbinden. Einige WANs gehören bestimmten Organisationen und werden ausschließlich von ihnen genutzt. Andere WANs werden durch Provider errichtet oder erweitert, um einen Zugang zum Internet anbieten zu können.
RSA Asymmetrisches Kryptosystem, das sowohl zur Verschlüsselung als auch zur digitalen Signatur verwendet werden kann. Es verwendet ein Schlüsselpaar bestehend aus einem privaten Schlüssel, der zum Entschlüsseln oder Signieren von Daten verwendet wird, und einem öffentlichen Schlüssel, mit dem man verschlüsselt oder Signaturen prüft. Der private Schlüssel wird geheim gehalten und kann nicht oder nur mit extrem hohen Aufwand aus dem öffentlichen Schlüssel berechnet werden. RSA ist nach seinen Erfindern Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman benannt.
Flex (Adobe Flex)
Entwicklungsframework zum Erstellen von Rich Internet Applications (RIAs). Das Framework besteht aus dem Software Development Kit, dem Flash Builder (seit Version 4, davor hieß dieser Flex Builder), dem LiveCycle Data Service und den Flex Charting-Komponenten. Obwohl es schon vor der Veröffentlichung von Flex möglich war, mit Adobe Flash (früher Macromedia) RIAs zu erstellen, wurde Flash von vielen Entwicklern als Werkzeug für Webdesigner und Grafiker betrachtet. Flex dagegen soll auch Softwareentwickler ansprechen.
LIS (LIMS, Laborinformations(Management)System)
Softwaraesysteme befassen sich mit der Datenverarbeitung im chemischen, physikalischen, biologischen, medizinischen Labor. Prinzipiell kann man jedes Labor hier einordnen, aber in nicht allen genannten Branchen spricht man zwingend von LIS.
Die Aufgaben von LIMS leiten sich im Wesentlichen aus der Chemometrik her. Es werden unterschiedliche Prinzipien gemäß der zu begleitenden Prozesskette umgesetzt. In der Regel werden zwei Systemstränge umgesetzt:
EN (Europäischen Normen )
Regeln, die von einem der drei europäischen Komitees für Standardisierung Europäisches Komitee für Normung (CEN), Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) oder Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) ratifiziert worden sind. Alle EN-Normen sind durch einen öffentlichen Normungsprozess entstanden.
DIN (DIN-Norm, Deutsche Industrie Norm)
unter Leitung eines Arbeitsausschusses im Deutschen Institut für Normung erarbeiteter freiwilliger Standard, in dem materielle und immaterielle Gegenstände vereinheitlicht sind. DIN-Normen entstehen auf Anregung und durch die Initiative interessierter Kreise (in der Regel die deutsche Wirtschaft), wobei Übereinstimmung unter allen Beteiligten hergestellt wird.
Auf internationaler Ebene erarbeitete Standards sind zum Beispiel ISO-Normen.
Der mediaface PrintPublisher ist ein bereits etabliertes Softwarepaket zur Verwaltung und Abbildungen komplexer Produktdatenbestände, mit dem Ziel, komplette Produktbroschüren und wahlweise Einzelinformationen per Klick zu generieren.
Das Produkt wurde für den branchenunabhängigen Einsatz in Unternehmen konzipiert, die beschreibungsintensive Produkte mit ständig wechselnden Parametern vertreiben und somit Bedarf an der zeitnahen und eigenständigen Aktualisierung von Produktdaten für die Verwendung in verschiedenen Medien haben.
Kernkompetenz ist die Nutzung der Daten zur periodischen Ausgaben von verkaufsfördernden Printprodukten (Kataloge, Flyer, Produktdatenblätter o.ä.). Durch die flexible Handhabung unterliegt dieses Produkt keinerlei Vertriebsbarrieren und kann für verschiedenste Produktgattungen eingesetzt werden.
Merkmale
Anwendung auf Browserbasis
Betrieb in den üblichen Infrastrukturen möglich (XAMP - Umgebung)
CI-gerechte Ausgabe-Umsetzung
individualisierung der Interfaces
geringer Schulungsaufwand und komfortable Handhabung
Präsentationen und Online-Bestellung in einem Medium
Daten sind nicht weiter verwertbar
Mehrfachverwertung in Internet, für Industriestandardkataloge, etc.
Anwendung
Office-Mitarbeiter sind mit dem mediaface PrintPublisher in der Lage, zeitnah kategorisierbare Produktdaten nebst Ersatzteil- und Zubebehörartikel zu editieren und zu aktualisieren.
Die Relevanz und Vollständigkeit der abzubildenden Daten wird dabei automatisch geprüft und für jeweils eine Export-Datei vorbereitet, welche die Daten inklusive der dazugehörigen Bilder oder technischen Zeichnungen in vorbereiteten Layouts zur Ausgabe bereit hält.
Vorteile
Das in der Regel aufwendige Doppel-Lektorat zur Erstellung von Printmaterialien entfällt. Das System bildet die geeignete Grundlage, die relevanten Daten im Internet abzubilden sowie Datenformate nach gültigen Industrieanforderungen zu erstellen. Durch die flexible Handhabung unterliegt dieses Produkt keinerlei Vertriebsbarrieren und kann für verschiedenste Produktgattungen und somit unterschiedlichste Unternehmen eingesetzt werden.
Zielgruppe Das Produkt wurde für den branchenunabhängigen Einsatz in Unternehmen konzipiert, die vielfältige Produkte mit häufig wechselnden Parametern vertreiben und somit Bedarf an der zeitnahen und eigenständigen Aktualisierung von Produktdaten für die Verwendung in unterschiedlichsten Medien haben.