Objektbasierte Skriptsprache, die von der Firma Netscape entwickelt wurde, um statische HTML-Seiten dynamisch zu gestalten. Im Gegensatz zu serverseitigen Skriptsprachen wie zum Beispiel Perl oder PHP wird J. auf dem Client ausgeführt.
Mittels einer Schnittstelle zum Document Object Model (DOM) können Elemente der Webseite manipuliert werden, nachdem diese zum Client übertragen wurden.
IP (Internet Protocol)
Ein in Computernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll. Es ist eine (bzw. die) Implementierung der Internet-Schicht des TCP/IP-Modells bzw. der Vermittlungs-Schicht des OSI-Modells.
IP bildet die erste vom Übertragungsmedium unabhängige Schicht der Internet-Protokoll-Familie. Das bedeutet, dass mittels IP-Adresse und Subnetzmaske (subnet mask) Computer innerhalb eines Netzwerkes in logische Einheiten, so genannte Subnetze, gruppiert werden können. Auf dieser Basis ist es möglich, Computer in größeren Netzwerken zu adressieren und Verbindungen zu ihnen aufzubauen, da logische Adressierung die Grundlage für Routing (Wegewahl und Weiterleitung von Netzwerk-Paketen) ist. Das Internet Protocol stellt die Grundlage des Internets dar.
Java Objektorientierte Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Sun Microsystems. Sie ist eine Komponente der Java-Technologie.
Javaprogramme werden in plattformunabhängigen Bytecode übersetzt (compiliert). Dieser wird in einer speziellen Umgebung, der Java-Laufzeitumgebung oder Java-Plattform, ausgeführt, deren wichtigster Bestandteil die Java Virtual Machine ist. Um ein existierendes Javaprogramm auf einer weiteren Plattform laufen zu lassen ist es also nur notwendig, dass dort eine Java-Laufzeitumgebung vorhanden ist. Dieses Ideal wird von Sun "write once - run everywhere" genannt. Anders als bei Sprachen wie C/C++ wird die Portierung also nicht von den Programmierern eines Programms, sondern von denen der Java-Laufzeitumgebung übernommen.
ERP (Enterprise-Resource-Planning)
Die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (wie z.B. Kapital, Betriebsmittel, Personal, ...) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzuplanen. Der ERP-Prozess wird in Unternehmen heute häufig durch mehr oder minder komplexe ERP-Systeme, d.h. Software unterstützt.
RAL (Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen)
Normung für verschiedene Farben, wie sie im Maschinenbau oder in der Bautechnik verwendet werden; das Akronym stand ursprünglich für Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen. Heute hat das RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. unter anderem die Aufgabe, diese Tradition fortzusetzen und neuere Entwicklungen auf dem Gebiet der Farb-Normung umzusetzen.
Photoshop (Adobe Photoshop)
kommerzielles Bildbearbeitungsprogramm des US-amerikanischen Softwarehauses Adobe Systems. Im Bereich der professionellen Bildbearbeitung (Druckvorstufe) ist das Programm Marktführer. Wie die meisten anderen Adobe-Anwendungen ist auch Photoshop für Mac OS X und Microsoft Windows verfügbar.
SEO (Search engine optimization, Suchmaschinenoptimierung)
Methoden, die dazu dienen, Webseiten bei betreffenden Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen.
bezeichnet auch die Tätigkeit von Firmen und Beratern, die anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und für Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web zu sorgen. Oberbegriffe sind neben anderen Internet-Marketing, Online-Marketing und Webpromotion.
GIMP (GNU Image Manipulation Program)
Bildbearbeitungsprogramm, das als freie Software unter der GNU General Public Licence veröffentlicht wird. Der Leistungsumfang für die reine Bildbearbeitung ist vergleichbar mit dem des kommerziellen Programms Adobe Photoshop. Der Schwerpunkt der Software liegt insgesamt eher bei der intensiven Bearbeitung einzelner Bilder, wofür vielfältige Effekte zur Verfügung stehen. GIMP wird (etwa neben Linux, OpenOffice.org und Mozilla Firefox) als eines der Vorzeigeprogramme der Open Source-Bewegung gehandelt.
Bildrauschen Degradation eines Bildes durch Überlagerung von Störungen, die keinen Bezug zum eigentlichen Bildinhalt, dem Bildsignal, haben. Das Signal-Rausch-Verhältnis ist ein Maß für den Rauschanteil. Das Erscheinungsbild des Bildrauschens ist vergleichbar mit dem so genannten „Korn“ bei der analogen Fotografie. In manchen Bildern wird das Bildrauschen auch zur künstlerischen Gestaltung herangezogen.
LIS (LIMS, Laborinformations(Management)System)
Softwaraesysteme befassen sich mit der Datenverarbeitung im chemischen, physikalischen, biologischen, medizinischen Labor. Prinzipiell kann man jedes Labor hier einordnen, aber in nicht allen genannten Branchen spricht man zwingend von LIS.
Die Aufgaben von LIMS leiten sich im Wesentlichen aus der Chemometrik her. Es werden unterschiedliche Prinzipien gemäß der zu begleitenden Prozesskette umgesetzt. In der Regel werden zwei Systemstränge umgesetzt:
SEM (Search Engine Marketing, Suchmaschinenmarketing)
Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Webpräsenz über Websuchmaschinenk, gliedert sich in die Teildisziplinen Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) und Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA bzw. auch Keyword Advertising oder Paid Inclusion genannt).
Ziel des Suchmaschinenmarketings ist die Verbesserung der Sichtbarkeit innerhalb der Ergebnislisten der Suchmaschinen. Dazu gehören vor allem diejenigen Optimierungsmaßnahmen, die dazu führen, dass eine Webseite auf einem der vordersten Plätze bei den Suchmaschinenergebnissen erscheint. Es gibt aber auch die Möglichkeit des Keyword-Advertising, das heißt, für bestimmte Suchbegriffe eine Position auf der ersten Seite der Suchmaschinenergebnisse zu kaufen. Bei den großen allgemeinen Suchmaschinen Google, Yahoo und MSN Live werden die bezahlten Suchtreffer in einem Werbeblock zusammengefasst und so von den unbezahlten Ergebnissen abgehoben.
Neben der direkten Bewerbung von Produkten gewinnt das Suchmaschinenmarketing auch in der Öffentlichkeitsarbeit und im Branding zunehmend an Bedeutung.
EN (Europäischen Normen )
Regeln, die von einem der drei europäischen Komitees für Standardisierung Europäisches Komitee für Normung (CEN), Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) oder Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) ratifiziert worden sind. Alle EN-Normen sind durch einen öffentlichen Normungsprozess entstanden.
Bei der digitalen Bildbearbeitung handelt es sich um die computergestützte Bearbeitung von bereits vorhandenen oder erstellten Computergrafiken. Wobei man unter Computergrafiken digitale Bilder versteht, also die mit einer Digitalkamera geschossenen Fotografien, eigescannte Bilder oder selbstentworfene Abbildungen. Diese Bilder werden nachträglich verändert, um sie zu verbessern, zu verfremden, zu modifizieren oder zu manipulieren- mit dem Ziel ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen.
Ein Schwerpunkt liegt dabei, die Fehler zu beheben, die beim Fotografieren oder Scannen entstehen können, z.B. Über- und Unterbelichtung, Unschärfe, Kontrastschwäche, Bildrauschen, Rote-Augen-Effekt usw.- dadurch wirken diese Bilder zu dunkel, zu hell oder zu unscharf und bedürfen deshalb einer Bearbeitung. Diese Fehler können sowohl an der Digitalkamera bzw. Scanner, als auch am Fotografierer bzw. Kopierer liegen.
Die zwei Bilder auf der rechten Seite zeigen die Möglichkeiten der Bildbearbeitung ganz deutlich:Das obere Bild wirkt überbelichtet, viel zu hell, der Text unscharf und das Objekt unzentralisiert. Das untere korrigierte Bild dagegen sieht viel klarer und deutlicher aus und ausserdem wird das Objekt viel stärker betont, da es in den Mittelpunkt gesetzt wurde.
Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass die traditionelle Bildbearbeitung (Retusche) immer stärker von der digitalen Bilbearbeitung ersetzt wird.Es werden zunehmend Produkte auf digitaler Grundlage hergestellt, wobei viele Unternehmen teilweise oder schon ganz aus dem analogen Sektor ausgestiegen sind.
Programme zur Bildbearbeitung sind z.B. Adobe Photoshop und GIMP.
Die Bildbearbeitung wird häufig mit der Bildverarbeitung und mit Grafik-Design verwechselt.