468 × 60, 234 × 60, 156 × 60 ?

Bannerwerbung ist einfach - aber wo ist sie sinnvoll?

Die Werbung wird dabei als Grafik- oder Flashdatei, meist im GIF- oder SWF-Format, in die Webseite eingebunden. In der Werbeindustrie haben sich verschiedene Standardgrößen für Banner etabliert – das Format 468 × 60 Pixel ist das am meisten verbreitete. Banner verweisen dann als Hyperlink auf die Website des Werbenden. Banner können in die Seite eingebettet sein, legen sich aber teilweise auch für einige Sekunden über die Seite (z. B. als sogenannter Powerlayer).

 

Werbebanner sind in der Regel animiert, um mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Diese Bewegung und das Blinken werden jedoch oft als störend empfunden. Manche Benutzer haben sich sogar daran gewöhnt, Banner nicht mehr wahrzunehmen, dementsprechend geringer ist heutzutage die Chance, dass ein Besucher ein Banner tatsächlich anklickt. Auch Werbefilter sind mehr und mehr verbreitet. Werbebanner haben dadurch als Werbeplattform deutlich an Attraktivität verloren. Die Attraktivität eines Banners wird durch die Click-Through-Rate gemessen. Die Conversion-Rate gibt an, wieviel Prozent der Klicks auf einen Banner zu einem messbaren Abschluss geführt haben (etwa Bestellung eines Produktes oder das Abonnieren eines Newsletters) und kann dazu dienen, Berechnungen über die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Bannerwerbung zu erstellen.

 

Neue Formen der Werbung stellen zum Beispiel die Pixel-Banner dar, die im Gegensatz zu den übrigen Varianten nicht auf alleinige Darstellung eines Werbeträgers, sondern auf eine gemeinsam genutzte Werbefläche bauen.

 

Standardgrößen

Für den deutschsprachigen Raum hat der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) folgende Normgrößen vorgeschlagen:
 
468 × 60, 234 × 60, 156 × 60, 130 × 80, 137 × 60, 80 × 80 sowie 88 × 31 Pixel.
 
Daneben hat sich vor allem in Weblogs ein Microbutton genanntes Format von 80 × 15 Pixeln durchgesetzt, das auch gern als Textlink-Ersatz eingesetzt wird, etwa als RSS-Icon.


Werbe-Filter

Mittlerweile gibt es auch spezielle Software, um Banner und andere noch aufdringlichere Formen der Online-Werbung zu unterdrücken, die immer beliebteren Popup-Blocker.
Diese sind bei einigen Browsern wie Netscape Navigator, Opera und Mozilla zum Teil bereits integriert, bei anderen lassen sie sich nachrüsten. Anhand von speziellen Filterregeln versuchen solche Programme Werbebanner von zur Webseite gehörenden Bildern zu unterscheiden, was nicht in allen Fällen gelingt.

 

Das Blockieren der Werbung geht allerdings zu Lasten des Webseitenbetreibers. Gerade bei kleineren Angeboten ist die Vermietung von Werbeflächen die einzige Aufwandsentschädigung, die zudem auf Grund des rapiden Preisverfalls seit 2001 manchmal kaum die Kosten für den Betrieb der Seiten deckt.


Psychologische Wirkung

Obwohl Werbebanner weit verbreitet sind, scheinen sie ihre Wirkung zu verfehlen. Bereits 1998 zeigte eine Studie, dass Internet-Nutzer unter „Bannerblindheit“ leiden, d. h. ihren Inhalt überhaupt nicht verarbeiten. 2001 demonstrierte eine andere Studie, dass Banner eine Webseite in den Augen ihrer Nutzer unseriös machen. 2004 zeigte eine Untersuchung, dass Werbebanner die „gefühlte Arbeitslast“ beim Durchsuchen einer Webseite stark erhöhen, obwohl der Inhalt der Banner selbst nicht verarbeitet wird. Diese Erkenntnisse der Usability-Forschung werden von Webdesignern gerne ignoriert; Werbebanner gelten in den meisten Agenturen nach wie vor als effektiv.
 
Die mediaface setzt Banner in der konkreten Zielgruppenansprache ein.

 

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