Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten und andere Daten aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden.
Rolle Definiert Aufgaben, Eigenschaften und vor allem Rechte eines Benutzers in einer Software bzw. in einem Betriebssystem. Benutzerrollen werden verwendet um die Einstellungen der vorgenannten Bereiche nicht für jeden Nutzer einzeln festlegen zu müssen. Statt Benutzern Rechte direkt zuzuweisen, wird eine Benutzerrolle definiert, die dann vielen Benutzern zugeordnet werden kann.
Dies erleichtert die Rechteverwaltung des Softwaresystems, da insbesondere bei Änderungen der Rechtestruktur nur die Rechte der Benutzerrolle angepasst werden muss.
PHP Skriptsprache mit einer an C bzw. Perl angelehnten Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten oder ganzer Webanwendungen verwendet wird. Es handelt sich um Open-Source-Software, zeichnet sich besonders durch die leichte Erlernbarkeit, die breite Datenbankunterstützung und Internet-Protokolleinbindung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher, zusätzlicher Funktionsbibliotheken aus.
Z.B. sind vorhandene Bibliotheken nutzbar, um Bilder und Grafiken zur Einbindung in Webseiten dynamisch zu generieren.
Internet (Web)
Weltweites Netzwerk voneinander unabhängiger Netzwerke. Es dient der Kommunikation und dem Austausch von Informationen. Jeder Rechner eines Netzwerkes kann dabei prinzipiell mit jedem anderen Rechner kommunizieren. Die Kommunikation der einzelnen Rechner erfolgt über definierte Protokolle zum Datenaustausch.
ERP (Enterprise-Resource-Planning)
Die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (wie z.B. Kapital, Betriebsmittel, Personal, ...) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzuplanen. Der ERP-Prozess wird in Unternehmen heute häufig durch mehr oder minder komplexe ERP-Systeme, d.h. Software unterstützt.
RAL (Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen)
Normung für verschiedene Farben, wie sie im Maschinenbau oder in der Bautechnik verwendet werden; das Akronym stand ursprünglich für Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen. Heute hat das RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. unter anderem die Aufgabe, diese Tradition fortzusetzen und neuere Entwicklungen auf dem Gebiet der Farb-Normung umzusetzen.
Bot Computerprogramm, das weitgehend autonom solchen Aufgaben nachgeht, mit denen eine menschlich-interaktiv gesteuerte Software zeit- oder mengenmäßig überfordert wäre.
POP (Post Office Protocol Version 3)
Übertragungsprotokoll, über das ein Client E-Mails von einem E-Mail-Server abholen kann. Es wird im RFC 1939 beschrieben. POP3 ist ein ASCII-Protokoll, wobei die Steuerung der Datenübertragung durch Kommandos geschieht, die standardmäßig an den Port 110 geschickt werden.
Eine ständige Verbindung zum Mailserver ist bei POP3 nicht notwendig. Die Verbindung wird bei Bedarf vom Client zum Server erzeugt und danach wieder beendet.
POP3 ist in der Funktionalität sehr beschränkt und erlaubt nur das Abholen und Löschen von E-Mails am E-Mail-Server. Für weitere Funktionalitäten wie hierarchische Mailboxen direkt am Mailserver, Zugriff auf mehrere Mailboxen während einer Sitzung, Vorselektion der E-Mails, usw. müssen Protokolle wie IMAP verwendet werden.
Byte 1. eine adressierbare Speichereinheit, die groß genug ist, um ein beliebiges Zeichen aus dem Basis-Zeichensatz aufzunehmen.
2. umgangssprachlich die Bezeichnung eines Tupels von 8 Bit, deren formale ISO-konforme Bezeichnung Oktett ist. (1 Byte = 8 Bit)
3. einen Datentyp in einigen Programmiersprachen für eine 8 Bit breite Einheit (1 Byte = 8 Bit) Achtung: In einigen Programmiersprachen kann die Größe eines Bytes auch davon abweichend definiert werden.
4. eine Maßeinheit für 8 Bit bei Größenangaben (1 Byte = 23 Bit = 8 Bit).
5. eine Datenmenge von zwei Nibbles, die 256 verschiedene Werte annehmen kann und durch zwei hexadezimale Ziffern (00 bis FF) darstellbar ist (1 Nibble = 4 Bit = 1/2 Byte; 2 Nibbles = 8 Bit = 1 Byte)
Usenet (Unix User Network)
Weltweites elektronisches Netzwerk, das aus Newsgroups besteht und an dem jeder, der (beispielsweise über das Internet) Zugang zu einem Newsserver hat, teilnehmen kann.
Der Teilnehmer benötigt dazu einen Newsreader (auch Newsclient genannt).
IRC Internet Relay Chat, bezeichnet ein etabliertes, rein textbasiertes Chat-System. IRC findet im Internet statt, gehört aber nicht zum World Wide Web (WWW). Zur Teilnahme wird daher ein spezielles Chat-Programm, der IRC-Client, anstelle eines HTML-Browsers verwendet. Dieser Client wird bei einigen Browsern auch mitgeliefert (z.B. Opera oder Mozilla/Seamonkey).
Software (Definition)
alle nichtphysischen Funktionsbestandteile eines Computers, vor allem Computerprogramme und die zur Verwendung mit Computerprogrammen bestimmten Daten.
Software wird häufig in Gegensatz zu Hardware benutzt, die den physischen Träger bezeichnet, auf dem Software existiert und funktioniert und allein mit Hilfe dessen sie ihre Funktion erfüllen kann.
In diesem Sinne wurde der Begriff erstmalig 1958 von John W. Tukey benutzt. Umgangssprachlich wird "Software" oft auch ausschließlich für "aktive" Daten, also ausführbare Computerprogramme gebraucht, "passive" Daten fallen dabei weg.
EDI (Electronic Data Interchange)
Sammelbegriff aller elektronischen Verfahren zum asynchronen und vollautomatischen Versand von strukturierten Nachrichten zwischen Anwendungssystemen unterschiedlicher Institutionen.
\.NET (DOT NET)
Implementierung des Common-Language-Infrastructure-Standards für Windows durch den Softwarehersteller Microsoft, entsteht neben einer virtuellen Laufzeitumgebung aus einem Framework von Klassenbibliotheken (API) und aus angeschlossenen Diensten, die gemeinsam eine Basis für Eigenentwicklungen bieten.
Anwendungsprogramme für .NET liegen nicht in Maschinencode, sondern in einem Zwischencode vor und benötigen die .NET-Laufzeitumgebung, ähnlich wie etwa Java-Programme eine Java Runtime Environment benötigen.
WAN (Wide Area Network)
Computernetz, das sich im Gegensatz zu LANs oder MANs über einen sehr großen geografischen Bereich erstreckt. Die Anzahl der angeschlossenen Rechner ist auf keine bestimmte Zahl begrenzt. WANs erstrecken sich über Länder oder sogar Kontinente. WANs werden benutzt, um verschiedene LANs, aber auch einzelne Computer miteinander zu verbinden. Einige WANs gehören bestimmten Organisationen und werden ausschließlich von ihnen genutzt. Andere WANs werden durch Provider errichtet oder erweitert, um einen Zugang zum Internet anbieten zu können.
Spamfilter Im mediaface Client-Portal Applikation zum Filtern von unerwünschter elektronischer Werbung.
Filterziele: E-Mail, Weblogs (Blogspam) oder Wikis. Es werden unterschiedliche Methoden eingestzt, um den Inhalt zu filtern:
- Ausfiltern mittels eines Bayes-Filter
- Ausfiltern mittels einer datenbank-basierten Lösung (DB-Filter)
In der Client-Umgebung (Mail Programm) kommt Filtern an Hand regulärer Ausdrücke, so genannter Blacklists, und die Möglichkeit eine E-Mail schon anhand ihres Headers auszufiltern, hinzu.
Wiki (WikiWiki, WikiWeb)
Im W3 verfügbare Seitensammlung, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online geändert werden kann.
Wikis ähneln damit Content-Management-Systemen. Der Name stammt von wikiwiki, dem hawaiianischen Wort für "schnell". Wie bei Hypertexten üblich, sind die einzelnen Seiten und Artikel eines Wikis durch Querverweise (Links) miteinander verbunden.
Dazu gibt es in der Regel eine Bearbeitungsfunktion, die ein Eingabefenster öffnet, in dem der Text des Artikels bearbeitet werden kann.
Marke (Warenzeichen)
rechtlich ein gesondertes Zeichen, das dazu dient, bestimmte Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von gleichartigen Waren und Dienstleistungen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Häufig werden Warenzeichen mit einem ® (wenn das Markenzeichen amtlich registriert ist) oder ™ (trademark – für unregistrierte Markenzeichen) als Hinweis auf den Schutz als nicht-eingetragene Marke gekennzeichnet.
RSA Asymmetrisches Kryptosystem, das sowohl zur Verschlüsselung als auch zur digitalen Signatur verwendet werden kann. Es verwendet ein Schlüsselpaar bestehend aus einem privaten Schlüssel, der zum Entschlüsseln oder Signieren von Daten verwendet wird, und einem öffentlichen Schlüssel, mit dem man verschlüsselt oder Signaturen prüft. Der private Schlüssel wird geheim gehalten und kann nicht oder nur mit extrem hohen Aufwand aus dem öffentlichen Schlüssel berechnet werden. RSA ist nach seinen Erfindern Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman benannt.
LIS (LIMS, Laborinformations(Management)System)
Softwaraesysteme befassen sich mit der Datenverarbeitung im chemischen, physikalischen, biologischen, medizinischen Labor. Prinzipiell kann man jedes Labor hier einordnen, aber in nicht allen genannten Branchen spricht man zwingend von LIS.
Die Aufgaben von LIMS leiten sich im Wesentlichen aus der Chemometrik her. Es werden unterschiedliche Prinzipien gemäß der zu begleitenden Prozesskette umgesetzt. In der Regel werden zwei Systemstränge umgesetzt:
EN (Europäischen Normen )
Regeln, die von einem der drei europäischen Komitees für Standardisierung Europäisches Komitee für Normung (CEN), Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) oder Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) ratifiziert worden sind. Alle EN-Normen sind durch einen öffentlichen Normungsprozess entstanden.
Spam ist die englische Abkürzung für spiced pork and ham, ein Markenname für Dosenfleisch, 1936 entstanden, was zu deutsch gewürztes Schweinefleisch mit Schinken bedeutet. Die wohl bessere Bezeichnung ist unerwünschte Werbung in jeder Form.
Man kann grundsätzlich zwischen kommerziellen und nicht kommerziellen Spam unterscheiden.
Kommerzielle Form Hier handelt es sich um Spam, welcher das Ziel hat den Kunden auf eine Homepage zu locken und der Absicht, dass dieser etwas dort kauft. Meist bekommen die Betreiber von solchen Homepages schon Geld, wenn man nur einen Aufruf der Seite macht, durch Pop-Ups oder Layer Ads. Einige Beispiele hierzu sind Potenzmittel, Druckerpatronen, OEM Software und viele mehr.
nicht kommerzielle Form Hier handelt es sich um meist nicht beabsichtigten Spam oder um solchen, welcher nur als "Unterhaltung" dienen soll. Es ist meist nicht bösgläubig zu sehen, trotzdem wird es als Spam bezeichnet, wenn jemand einfach Texte oder Links unerwünscht jemandem sendet.
Der Begriff, der die Plage beschreibt, entstammt dem Spam-Sketch der englischen Comedyserie Monty Python's Flying Circus:
In einem Café besteht die Speisekarte ausschließlich aus Gerichten mit SPAM, die „SPAM“ teilweise mehrfach hintereinander im Namen enthalten.
Der Gast, ein Mr. Bun, der von seiner Frau begleitet wird, verlangt nach einem Gericht ohne SPAM, die Kellnerin empfiehlt ein Gericht mit „wenig“ SPAM. Als sich der Gast daraufhin aufregt, fällt ein Chor aus Wikingern, die die beiden anderen Tische besetzen, mit einem Loblied auf SPAM ein, bis der Sketch im Chaos versinkt.
Mrs. Bun schreit schließlich: „I don’t like spam!“ Im anschließenden Abspann wurden die Namen der Mitwirkenden ebenfalls um „Spam“ ergänzt. Im Sketch wird das Wort „SPAM“ insgesamt knapp 100 mal erwähnt.
Die Nutzung des Begriffs Spam im Zusammenhang mit Kommunikation hat ihren Ursprung vermutlich in den Muds, den Rollenspielen mit mehreren Benutzern.
Dort bezeichnete Spam zunächst nicht Werbung, sondern das von manchen Nutzern praktizierte massenhafte Überschwemmen des Text-Interfaces mit eigenen Botschaften. In den Zusammenhang mit Werbung gebracht wurde das Phänomen Spam zum ersten Mal im Usenet. Dort bezeichnet man damit wiederholte Artikel in den Newsgroups, die substanziell gleich sind oder für dieselbe Dienstleistung werben.
Auswirkungen
Spam verursacht im System der gesamten E-Mail-Kommunikation und damit auch auf unseren Servern einen erheblichen Schaden.
Spam verursacht Kosten
durch verlorene Arbeitszeit, die durch das Aussortieren und Lesen von Spam entfällt.
Teilweise haben Mailboxen ein Größenlimit. Sobald dieses erreicht wurde, werden keine weiteren Nachrichten angenommen und der Empfang von weiteren E-Mails blockiert. Dadurch können in ungünstigen Fällen Verluste durch versäumte Fristen oder Termine oder entgangene Aufträge entstehen.
durch die Beschaffung neuer und in der Regel schnell veralteter Filtersoftware und -hardware. Da Spamfilter keine 100% Trefferrate erreichen können, entstehen zudem Schäden in häufig nicht zu beziffernder Höhe durch fälschlich blockierte Nachrichten, sowohl beim Absender, der die Nachricht erneut versenden muss, als auch beim Empfänger, der die Nachricht nicht erhält.
durch Internet-Verbindungskosten: Unternehmen und Internet-Provider bezahlen ihre Leitungen typischerweise nicht nach Zeit, sondern nach übertragener Datenmenge oder mittlerem Datendurchsatz. Damit entstehen Kosten für jedes Byte Spam, das über die Leitung wandert.
durch ausfallende oder langsamer arbeitende Mailserver. 2004 wurden unter anderem die Server der TU Braunschweig, der FU Berlin und der Bundesregierung (siehe Literatur) per Spam-Mail attackiert. Damit entstehen massive wirtschaftliche und technische Schäden und Gefahren.
Die von der mediaface hergestellten Mailingsysteme sind Customer Relation Management Systeme und dürfen nicht für den Versand von Spam genutzt werden.
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Wenig sichtbares, aber viele strukturelle Änderungen sind im neuen elat umgesetzt. » mehr
15.09.2011 Vortrag auf der 11. Jahrestagung der AAL am 23.9. in Rostock
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01.07.2011 Die elat Version 11.3. ist verfügbar
Mit der Auslieferung der Arztsystem-Updates steht die Q3-Version von elat zur Verfügung. » mehr
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