Weltweites Netzwerk voneinander unabhängiger Netzwerke. Es dient der Kommunikation und dem Austausch von Informationen. Jeder Rechner eines Netzwerkes kann dabei prinzipiell mit jedem anderen Rechner kommunizieren. Die Kommunikation der einzelnen Rechner erfolgt über definierte Protokolle zum Datenaustausch.
IP (Internet Protocol)
Ein in Computernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll. Es ist eine (bzw. die) Implementierung der Internet-Schicht des TCP/IP-Modells bzw. der Vermittlungs-Schicht des OSI-Modells.
IP bildet die erste vom Übertragungsmedium unabhängige Schicht der Internet-Protokoll-Familie. Das bedeutet, dass mittels IP-Adresse und Subnetzmaske (subnet mask) Computer innerhalb eines Netzwerkes in logische Einheiten, so genannte Subnetze, gruppiert werden können. Auf dieser Basis ist es möglich, Computer in größeren Netzwerken zu adressieren und Verbindungen zu ihnen aufzubauen, da logische Adressierung die Grundlage für Routing (Wegewahl und Weiterleitung von Netzwerk-Paketen) ist. Das Internet Protocol stellt die Grundlage des Internets dar.
Java Objektorientierte Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Sun Microsystems. Sie ist eine Komponente der Java-Technologie.
Javaprogramme werden in plattformunabhängigen Bytecode übersetzt (compiliert). Dieser wird in einer speziellen Umgebung, der Java-Laufzeitumgebung oder Java-Plattform, ausgeführt, deren wichtigster Bestandteil die Java Virtual Machine ist. Um ein existierendes Javaprogramm auf einer weiteren Plattform laufen zu lassen ist es also nur notwendig, dass dort eine Java-Laufzeitumgebung vorhanden ist. Dieses Ideal wird von Sun "write once - run everywhere" genannt. Anders als bei Sprachen wie C/C++ wird die Portierung also nicht von den Programmierern eines Programms, sondern von denen der Java-Laufzeitumgebung übernommen.
VPN (Virtual Private Network)
Computernetz, das zum Transport privater Daten ein öffentliches Netz (zum Beispiel das Internet) nutzt. Teilnehmer eines VPN können Daten wie in einem internen LAN austauschen.
Die einzelnen Teilnehmer selbst müssen hierzu nicht direkt verbunden sein. Die Verbindung über das öffentliche Netz wird üblicherweise verschlüsselt. Der Begriff „Private“ impliziert jedoch nicht, wie vielfach angenommen, dass es sich um eine verschlüsselte Übertragung handelt. Eine Verbindung der Netze wird über einen Tunnel zwischen VPN-Client und VPN-Server ermöglicht. Meist wird der Tunnel dabei gesichert, aber auch ein ungesicherter Klartexttunnel ist ein VPN.
SEO (Search engine optimization, Suchmaschinenoptimierung)
Methoden, die dazu dienen, Webseiten bei betreffenden Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen.
bezeichnet auch die Tätigkeit von Firmen und Beratern, die anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und für Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web zu sorgen. Oberbegriffe sind neben anderen Internet-Marketing, Online-Marketing und Webpromotion.
\.NET (DOT NET)
Implementierung des Common-Language-Infrastructure-Standards für Windows durch den Softwarehersteller Microsoft, entsteht neben einer virtuellen Laufzeitumgebung aus einem Framework von Klassenbibliotheken (API) und aus angeschlossenen Diensten, die gemeinsam eine Basis für Eigenentwicklungen bieten.
Anwendungsprogramme für .NET liegen nicht in Maschinencode, sondern in einem Zwischencode vor und benötigen die .NET-Laufzeitumgebung, ähnlich wie etwa Java-Programme eine Java Runtime Environment benötigen.
Schlüssel Dient in einer Relationalen Datenbank dazu, die Tupel einer Relation eindeutig zu identifizieren. Anschaulich kann man sich eine Relation als Tabelle vorstellen. Der Schlüssel einer solchen Tabelle ist dann eine Gruppe von Spalten, die so ausgewählt wird, dass jede Zeile in dieser Gruppe eine einmalige Wertekombination hat.
PoS (Point of sale, point of purchase)
im Marketing aus Sicht des Konsumenten die Einkaufsstelle, aus Sicht des Anbieters die Verkaufsstelle.
Mit der Präsentation der Ware an einem für Konsumenten prominenten Ort, können beim Käufer Emotionen ausgelöst und Bedürfnisse geweckt werden. Vielfach werden mit den PoS (Verkäufersicht) oder eben den PoP (Käufersicht) Spontankäufe gerade auch in der letzten Minute vor dem Zahlen an der Kasse animiert.
Da der Kunde selber entscheidet, ob er ein Produkt kaufen will oder nicht, ist eine gefällige, ansprechende Zurschaustellung der Ware besonders wichtig.
Die Verkaufspunkte können zusätzlich mit Displays, Regal-Stopper, Fensterkleber, Demo- und Degustationsständen, Aktionstafeln, Pfeilen, Rotair (bewegliche Plakate die an einer Schnur von der Decke hängen und sich um die eigene Achse drehen), Körben, Türmen, Bodenkleber usw. ausgerüstet und unterstützt.
sollte ab 1.1.2006 die zum 1.1.1995 eingeführte Krankenversicherungskarte (§ 291 SGB V) abgekürzt KVK § 291 SGB V) in Deutschland ersetzen, § 291a SGB V. Die Einführung hat sich jedoch verzögert. Z.Z. läuft noch die Testphase. Die Kritik an der gesetzlichen Konzeption hält an. Im Unterschied zur bisherigen Krankenversicherungskarte, die "nur" eine Speicher-Chipkarte war ist die neue EGK eine Prozessor-Chipkarte, die erweiterte Möglichten zum Beispiel durch Vorzeigen der digitalen Identität innerhalb der Telematikinfrastruktur eröffnet. Sie kann auch durch private Krankenversicherungen ausgegeben werden (§ 291 Abs. 1a SGB V). Die EGK enthält teilweise die Daten, die bereits in der KVK enthalten waren, aber auch jedenfalls die Möglichkeit zur Speicherung weiterer Daten (z.B. Arzeneimitteldokumentation).
IPsec (Internet Protocol Security)
Sicherheitsprotokoll, das für die Kommunikation über IP-Netze die Schutzziele Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität gewährleisten soll.
Im Gegensatz zu anderen Verschlüsselungsprotokollen wie etwa SSL arbeitet IPsec direkt auf der Vermittlungsschicht (internet layer) des TCP/IP-Protokollstapels (entspricht Schicht 3 des OSI-Modells).
RFC 2401 bzw. 4301 (neu) beschreiben die Architektur von IPsec. Von dort aus wird auf die unten genannten RFCs verwiesen, die wesentliche Teile von IPsec beschreiben: die Protokolle Authentication Header (AH), Encapsulated Security Payload (ESP) sowie Internet Key Exchange (IKE) zum Austausch der Schlüssel.
D2D (Doctor To Doctor )
Übertragungsstandard in der Telemedizin, der für gesicherte und vertrauliche medizinische Datenübertragung zwischen Ärzten untereinander und der Kassenärztlichen Vereinigungen dient. D2D ist derzeit alternativ über ISDN-Direkteinwahl oder KV-SafeNet nutzbar.
SEM (Search Engine Marketing, Suchmaschinenmarketing)
Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Webpräsenz über Websuchmaschinenk, gliedert sich in die Teildisziplinen Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) und Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA bzw. auch Keyword Advertising oder Paid Inclusion genannt).
Ziel des Suchmaschinenmarketings ist die Verbesserung der Sichtbarkeit innerhalb der Ergebnislisten der Suchmaschinen. Dazu gehören vor allem diejenigen Optimierungsmaßnahmen, die dazu führen, dass eine Webseite auf einem der vordersten Plätze bei den Suchmaschinenergebnissen erscheint. Es gibt aber auch die Möglichkeit des Keyword-Advertising, das heißt, für bestimmte Suchbegriffe eine Position auf der ersten Seite der Suchmaschinenergebnisse zu kaufen. Bei den großen allgemeinen Suchmaschinen Google, Yahoo und MSN Live werden die bezahlten Suchtreffer in einem Werbeblock zusammengefasst und so von den unbezahlten Ergebnissen abgehoben.
Neben der direkten Bewerbung von Produkten gewinnt das Suchmaschinenmarketing auch in der Öffentlichkeitsarbeit und im Branding zunehmend an Bedeutung.
EN (Europäischen Normen )
Regeln, die von einem der drei europäischen Komitees für Standardisierung Europäisches Komitee für Normung (CEN), Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) oder Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) ratifiziert worden sind. Alle EN-Normen sind durch einen öffentlichen Normungsprozess entstanden.
Die Datenübertragung im Gesundheitswesen ist besonders empflindliches Thema, besonders im Zuge der Planungen zur Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte. Nicht nur Patientendaten, auch Abrechnungs- und Statistikdaten sind in besonderem Maße schützenspflichtig.
KV SafeNet
Seit März 2005 existiert ein von den Kassenärztlichen Vereinigungen Bayern, Nordrhein und Westfalen-Lippe eingeführtes VPN für die Anbindung von Leistungserbringern im Gesundheitssystem wie Ärzten und Krankenhäusern an die Rechenzentren der Kassenärztlichen Vereinigungen, das KV SafeNet.
Eine Anbindung von Praxen darüber erlaubt die Nutzung von Telematik-Diensten wie der Übertragung der Daten z.B. aus dem Mammografie-Screening und natürlich Laboranforderungen und Befunden.
KV-SafeNet wurde inzwischen von anderen Kassenärztlichen Vereinigungen übernommen.
Über das KV-SafeNet, einem verschlüsselten VPN, können von Ärzten und Krankenhäusern Daten zu den jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen übertragen werden. Dieses erfolgt mittels eines via IPsec gesicherten VPN, wobei die Anbindung wahlweise über einen Internetanschluss oder einen ISDN-Anschluss mit Einwahl ins KV-SafeNet über die Einwahlnummer der jeweiligen KV erfolgen kann.
Ursprünglich wurden Daten an die Kassenärztlichen Vereinigungen mittels verschlüsselter Diskette auf dem Postweg transportiert. Dieses Verfahren ist nachvollziehbar arbeitsintensiv und erfolgt nur quartalsweise. Später wurde für Datenaustausch zwischen Ärzten und der KV-Abrechnung D2D und für die KV-Abrechnung ohne D2D eine Weboberfläche eingeführt.
Das KV-SafeNet ermöglicht die Nutzung der Internet-Abrechnung und der D2D-Dienste über Computer, die aus Sicherheitsgründen nicht mit dem Internet verbunden werden sollen, da diese durch Anschluss an eine KV-zertifizierte Black Box nur mit dem KV-Netz verbunden werden. Von diesem Standpunkt wird allmählich schrittweise abgerückt.
01.10.2011 Die elat Version 11.4. ist offiziell verfügbar
Wenig sichtbares, aber viele strukturelle Änderungen sind im neuen elat umgesetzt. » mehr
15.09.2011 Vortrag auf der 11. Jahrestagung der AAL am 23.9. in Rostock
Die mediaface stellt sich und die QM-Software vor. » mehr
01.07.2011 Die elat Version 11.3. ist verfügbar
Mit der Auslieferung der Arztsystem-Updates steht die Q3-Version von elat zur Verfügung. » mehr
28.06.2011 Das bessere Facebook: Google+ ist online
Nur ein weiteres Soziales Netzwerk? Mit "Circles" und anderen neuen Funktionen zeigt Google, dass die Entwicklung von "social media" erst am Anfang steht. » mehr