Doctor To DoktorD2D wurde speziell für das deutsche Gesundheitswesen im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen entwickelt. Der Standard beherrscht die drei im deutschen Gesundheitssystem benötigten elektronischen Versandarten:
Die wichtigsten Anwendungen sind zur Zeit elektronisches DMP, Online-KV-Abrechnung, DALE-UV (Datenaustausch mit Leistungserbringern in der gesetzlichen Unfallversicherung), elektronischer Arztbrief sowie elektronische Dokumentation zur Früherkennungskoloskopie. Anfang 2008 ist als jüngste D2D-Anwendung der Labordatentransfer (LDT) hinzu gekommen.
Da D2D vertrauliche Patienteinformationen überträgt, ist Sicherheit ein sehr wichtiges Thema. Während der Übertragung und während der Speicherung sind alle Daten auf dem Server verschlüsselt. Zudem werden alle Daten elektronisch signiert, sodass jederzeit die Originalquelle der Informationen sichtbar ist. Unversehrtheit und Authentizität der Daten werden durch zusätzliche Transport-Signaturen sichergestellt. Die D2D-Entwicklung erfolgt in ständigem Dialog mit den zuständigen Datenschutzbehörden der Länder.
D2D basiert auf dem von der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelten technischen System PaDok - Patientenbegleitende Dokumentation.
Ende 2007 gab es bundesweit ca. 6.000 D2D-User, die pro Jahr etwa 3 Mio. Transaktionen in den verschiedenen Anwendungen generieren. Zurzeit (Stand Januar 2008) gibt es fünf verbundene D2D-Server (Standorte: Düsseldorf, Stuttgart, München, Hannover, Dortmund), über welche die Ärzte und Psychotherapeuten sich in den D2D-Dienst einwählen können.
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