Rolle Definiert Aufgaben, Eigenschaften und vor allem Rechte eines Benutzers in einer Software bzw. in einem Betriebssystem. Benutzerrollen werden verwendet um die Einstellungen der vorgenannten Bereiche nicht für jeden Nutzer einzeln festlegen zu müssen. Statt Benutzern Rechte direkt zuzuweisen, wird eine Benutzerrolle definiert, die dann vielen Benutzern zugeordnet werden kann.
Dies erleichtert die Rechteverwaltung des Softwaresystems, da insbesondere bei Änderungen der Rechtestruktur nur die Rechte der Benutzerrolle angepasst werden muss.
Workflow Im Gegensatz zu einem Geschäftsprozess, der eine Folge von Aktivitäten mit dem Ziel einer Leistungserstellung beschreibt, ist ein Arbeitsablauf (engl. Workflow) eine Menge von automatisiert ablaufenden Aktivitäten.
Ein Geschäftsprozess wird damit automatisiert und einem im System hinterlegtem Ablauf/Algorithmus entsprechend abgewickelt. Das Ziel ist hierbei die (Teil-)Automatisierbarkeit der Ausführung.
IP (Internet Protocol)
Ein in Computernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll. Es ist eine (bzw. die) Implementierung der Internet-Schicht des TCP/IP-Modells bzw. der Vermittlungs-Schicht des OSI-Modells.
IP bildet die erste vom Übertragungsmedium unabhängige Schicht der Internet-Protokoll-Familie. Das bedeutet, dass mittels IP-Adresse und Subnetzmaske (subnet mask) Computer innerhalb eines Netzwerkes in logische Einheiten, so genannte Subnetze, gruppiert werden können. Auf dieser Basis ist es möglich, Computer in größeren Netzwerken zu adressieren und Verbindungen zu ihnen aufzubauen, da logische Adressierung die Grundlage für Routing (Wegewahl und Weiterleitung von Netzwerk-Paketen) ist. Das Internet Protocol stellt die Grundlage des Internets dar.
Java Objektorientierte Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Sun Microsystems. Sie ist eine Komponente der Java-Technologie.
Javaprogramme werden in plattformunabhängigen Bytecode übersetzt (compiliert). Dieser wird in einer speziellen Umgebung, der Java-Laufzeitumgebung oder Java-Plattform, ausgeführt, deren wichtigster Bestandteil die Java Virtual Machine ist. Um ein existierendes Javaprogramm auf einer weiteren Plattform laufen zu lassen ist es also nur notwendig, dass dort eine Java-Laufzeitumgebung vorhanden ist. Dieses Ideal wird von Sun "write once - run everywhere" genannt. Anders als bei Sprachen wie C/C++ wird die Portierung also nicht von den Programmierern eines Programms, sondern von denen der Java-Laufzeitumgebung übernommen.
Datenbank (Datenbanksystem, DBS)
System zur elektronischen Datenverwaltung. Die wesentliche Aufgabe eines DBS ist es, große Datenmengen sicher zu speichern und für Abfragen durch Benutzer oder Anwendungssoftware bereitzustellen. Das System besteht dabei aus zwei Teilen, der Verwaltungssoftware, dem Datenbankmanagementsystem (DBMS, relational RDBMS) und dem eigentlichen Datenspeicher, der Datenbank.
KK (Konnektivitäts-Koordination)
Bezeichnung der DENIC für das Verfahren zum Wechsel des Providers einer Domäne
SEO (Search engine optimization, Suchmaschinenoptimierung)
Methoden, die dazu dienen, Webseiten bei betreffenden Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen.
bezeichnet auch die Tätigkeit von Firmen und Beratern, die anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und für Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web zu sorgen. Oberbegriffe sind neben anderen Internet-Marketing, Online-Marketing und Webpromotion.
EDI (Electronic Data Interchange)
Sammelbegriff aller elektronischen Verfahren zum asynchronen und vollautomatischen Versand von strukturierten Nachrichten zwischen Anwendungssystemen unterschiedlicher Institutionen.
LIS (LIMS, Laborinformations(Management)System)
Softwaraesysteme befassen sich mit der Datenverarbeitung im chemischen, physikalischen, biologischen, medizinischen Labor. Prinzipiell kann man jedes Labor hier einordnen, aber in nicht allen genannten Branchen spricht man zwingend von LIS.
Die Aufgaben von LIMS leiten sich im Wesentlichen aus der Chemometrik her. Es werden unterschiedliche Prinzipien gemäß der zu begleitenden Prozesskette umgesetzt. In der Regel werden zwei Systemstränge umgesetzt:
EN (Europäischen Normen )
Regeln, die von einem der drei europäischen Komitees für Standardisierung Europäisches Komitee für Normung (CEN), Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) oder Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) ratifiziert worden sind. Alle EN-Normen sind durch einen öffentlichen Normungsprozess entstanden.
Arbeitsanweisung, welche das Vorgehen innerhalb eines Arbeitsprozesses beschreibt. Häufig wiederkehrende Arbeitsabläufe werden textlich beschrieben und den Ausführenden erklärend an die Hand gegeben.
Von der Erstellung bis zur Einführung einer SOP sind immer folgende Schritte verbunden:
* Dokumentation (beispielsweise Beschreibung eines Ablaufes),
* Prüfung durch zweite Person mit Unterschrift und angewandten Prüfkriterien,
* Information und Schulung der Betroffenen sowie
* Änderungsmanagement.
Eine SOP beinhaltet meist eine eindeutige Kennzeichnung, ein Gültigkeitsdatum oder -zeitraum und den Namen des Prüfers mit Unterschrift.
Audit Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung. Bei diesem Prozess wird ermittelt, inwieweit die Auditkriterien erfüllt sind.
Folgende Formen von Audits werden unterschieden:
Interne Audits oder sogenannte ,,Erstparteien-Audits" werden von oder im Namen der Organisation selbst für interne Zwecke durchgeführt und können die Grundlage für die eigene Konformitätserklärung der Organisation bilden.
Externe Audits werden allgemein ,,Zweit-" oder ,,Drittparteien-Audits" genannt. Zweitparteien-Audits werden von Parteien, die ein Interesse an der Organisation haben (z. B. Kunden) oder von Personen im Namen dieser Parteien durchgeführt. Drittparteien-Audits werden von externen unabhängigen Organisationen durchgeführt. Externe Organisationen bieten die Zertifizierung oder Registrierung der Konformität mit Anforderungen, z. B. den Anforderungen der ISO 9001 und ISO 14001.
Häufig existierende Datenbestände in Schreibprogrammen, Datenbanken, oder Tabellenwerkzeugen, auf die zurückgegriffen werden soll, werden in den Prozess der Initialisierung aufgenommen.
Gemeinsam mit Ihnen definieren wir die benötigten Daten und übernehmen bei Bedarf deren Einspeisung für Sie.
Abläufe und Strukturen definieren
Entweder auf der Basis Ihres bereits vorhandenen Qualitätssicherungshandbuchs, eines Workshops oder im gemeinsamen Gespräch definieren wir Ihre Ablaufmethoden, optimieren sie ggfs. und wenden diesen Workflow auf den SOPPublisher an.
Ziele festlegen
Was Sie erwarten, was Ihr Zertifizierungs-/Akkreditierungspartner erwartet, und zu welchem Zeitpunkt - legen wir frühzeitig fest.
Rechte und Rollen
Wenn mehrere Institute, Abteilungen, Standorte, Kliniken beteiligt sind mit unterschiedlichen Anforderungen und Hierarchien definieren wir gemeinsam mit Ihnen die verschiedenen Freigabeebenen und Workflows
Maßnahmenverfolgung
Die Umsetzung von Re-Audits, Zieländerungen, Benutzer- und Benutzergruppen-orientiert - bleiben Sie immer über den neuesten Stand Ihrer Qualitätsmaßnahmen und - sicherung informiert.
Optionales Beschwerde-/Fehlermanagement
An jeder Stelle im Unternehmen (Arbeitsplatz/Callcenter/etc.) können Bescherden und Fehler in das System eingespeist und dem verantwortlichen Mitarbeiter zur Weiterbearbeitung übergeben werden. Eingabe, Bearbeitung und Ergebnis werden dabei dokumentiert.
Dokumentierter Schulungserfolg
Vergewissern Sie sich, dass Ihre Dokumentation auch Ihre Mitarbeiter erreicht hat.